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ATEM & MEDITATION

QiGong

Du sehnst Dich nach Geistesruhe, sowie innere Stabilität? Möchtest Nackenverspannungen lösen? Etwas Gutes tun für den Muskelaufbau, sowie gelenkschonende Übungen ausführen und Deine Meridiane zum Fließen bringen? Dann freue ich mich Dir die lebensbejahenden Alltagsübungen (Gymnastikübungen) zu zeigen, sowie die Meditation in Bewegung TaiJi-QiGong. Sehr langsam, fließende, fokussierte und kämpferische Übungen. QiGong ist allgemein eine begleitende Methode für die Gesundheit.


Alltagsübungen

Laut TCM (Traditioneller Chinesischer Medizin) fließen durch unseren Körper Meridiane, Energiebahnen. Wenn diese nicht im Fluß sind, entstehen Krankheiten. Ich habe die langsamen und fokussierten Dehnübungen lieben und schätzen gelernt und motiviere Dich diese in Deinen Alltag zu kultivieren - je achtsamer und regelmäßiger Du übst, desto ein größerer Erfolg stellt sich ein.

Bewegungsmeditation

TaiJi-QiGong, eine Bewegungsmeditation, sind dem TaiJi ähnliche Übungen, wo der wohltuende und der entspannende Aspekt im Vordergrund steht. Die langsamen, fließenden, fokussierten und kämpferischen Bewegungsabfolgen erzeugen eine sehr schöne, klare und friedfertige Geistesruhe, die man sehr zu schätzen lernt. In dem Video stelle ich Dir ein paar Figuren vor. Je häufiger Du es anwendest, desto rascher stellt sich der Erfolg ein.

Pranayama

Unter Pranayama verstehen wir die Atemregulierung, das heißt die Praxis verschiedener Atemtechniken mit unterschiedlicher Wirkung. Der Name stammt aus dem Sanskrit, wobei „Prana“ für Lebensenergie steht und „Ayama“ bedeutet Ausweitung/Vergrößerung. Mit der richtigen Atmung erhöhen wir also die Energie in unserem Körper.

Atmung ist selbstverständlich und findet automatisch statt, doch leider haben wir uns oftmals eine zu flache Atmung angewöhnt und schöpfen nicht mehr die gesamte Kapazität unserer Lungen aus. Folglich haben wir weniger Energie. Bei Anstrengung oder Eile und Stress werden die Atemzüge automatisch schneller und flacher, sodass mehr Sauerstoff in kurzer Zeit aufgenommen werden kann. Kommen wir wieder zur Ruhe, so reguliert unser Körper auch die Atmung wieder und verlängert und vertieft de Atemzüge. Durch anhaltende emotionale oder auch körperliche Anspannung und Druck verbleibt die Atmung bei kurzen und flachen Atemzügen und diese Art der Atmung wird zur Gewohnheit. Körper und Geist beeinflussen sich hier gegenseitig. So wie wir mit langen und tiefen Atemzügen unseren Körper und unseren Geist zur Ruhe bringen, so signalisieren wir mit schneller und flacher Atmung auch unserem Geist, dass eine Art Gefahr besteht. Dieses Signal sorgt dafür, dass sich der Körper noch mehr anspannt und die Atmung noch flacher und kürzer wird. Ein Teufelskreis, der zu typischen Beschwerden wie Rücken- und Nackenschmerzen führt. Indem wir Pranayama praktizieren, können wir unserem Geist das Signal geben, dass alles in Ordnung ist und wir sicher sind. Dadurch entspannt sich der Geist und mit ihm der ganze Körper.

Vorbereitung und Grundsätze:

  • Aufrechter Sitz mit langer Wirbelsäule, z.B. Schneidersitz (evtl. Lotus) oder Kniesitz
  • Leerer Magen / kein Völlegefühl (3-4 Stunden nach der letzten Mahlzeit oder früh morgens)
  • Bequeme Kleidung (enger Gürtel oder einengende Kleidung vermeiden)
  • Störungen von außen so weit wie möglich abstellen bzw. vermeiden
  • Regelmäßiges Üben und vorzugsweise immer am gleichen Ort
  • Auf den Körper hören und nicht übertreiben, d.h. keinen falschen Ehrgeiz oder Eile
  • Tiefe Bauchatmung

    Durch Füllen der drei Atemräume in Bauch, Brust und Schultern können wir die gesamte Kapazität unserer Lunge ausschöpfen. Vereinfachend können wir uns hierzu einen Luftballon im unserem Bauchraum vorstellen, der sich mit der Ein- und Ausatmung gleichmäßig vergrößert und wieder zusammenzieht. Die Atmung wird verlängert und vertieft und diese Übung stellt die Grundvoraussetzung für alle weiteren Atemtechniken dar.

    Wechselatmung / Nadi Shodan

    Mit der rechten Hand verschließen wir abwechselnd das rechte und das linke Nasenloch. Hierbei kann eine bestimmte Zeiteinteilung berücksichtigt werden oder im ganz eigenen Rhythmus geübt werden. Durch das abwechselnde Atmen mit jeweils nur einem Nasenloch erzielen wir eine ausgleichende Wirkung auf unser gesamtes Nervensystem. Die Übung zentriert uns und bringt uns in unsere Balance und Mitte zurück. Weiterhin kann sie hilfreich sein bei Angststörungen, leichter Depression und Schlafproblemen. Sie reinigt außerdem unser Blut und unsere Atemwege und gilt als sehr effektive Unterstützung im Stress-Management.

    Bienenatmung / Bhramari

    Diese Atemtechnik erzeugt eine entspannende Vibration im Kopf und gesamten Körper, dadurch dass wir beim Ausatmen einer Biene ähnlich Summen oder Brummen. Verstärkt werden kann diese innere Vibration durch eine spezielle Handhaltung, bei der Ohren und Augen verschlossen werden. Diese Technik der Atemregulierung wirkt stimmungsaufhellend und hilft uns somit über traurige oder depressive Perioden hinweg. Weiterhin öffnet sie unser Herz, erweitert unser Bewusstsein auf allen Ebenen und fördert unser positives Denken.

    Meditation

    Entspannung mit Klang

    Lege Dich auf Deine Matte oder auf den Boden, decke Dich zu, damit Du dich gut entspannen kannst, schließe Deine Augen und konzentriere Dich auf die Stimme. Lass alles los und genieße Deine Ruhe.